Der Startschuss ist gefallen: Der Landesfußballverband Baden hat heute offiziell die Saison 2026/27 eröffnet und damit Wochen voller Vorfreude, intensiver Vorbereitung und gespannter Erwartungen zu einem Ende gebracht. Mit einem feierlichen Auftaktturnier in Karlsruhe wurde die neue Spielzeit in würdevoller Atmosphäre eingeläutet.
Verbandsgeschäftsführer Dr. Peter Schmitt begrüßte rund 400 Gäste aus den Mitgliedsvereinen, darunter Vereinsvorsitzende, Trainer und Spieler aus allen Teilen des Verbandsgebiets. „Fußball ist mehr als ein Spiel – er ist Gemeinschaft, Leidenschaft und Identität. Mit dieser Saison schlagen wir ein neues Kapitel auf, das für den badischen Fußball richtungsweisend sein wird“, sagte er in seiner Eröffnungsrede.
Neue Strukturen für den Amateurfußball
Eine der bedeutsamsten Neuerungen der Saison 2026/27 ist die Einführung einer reformierten Ligastruktur auf Kreisebene. Nach intensiven Beratungen in den vergangenen Monaten hat der LFV Baden beschlossen, die Kreisligen in mehreren Bezirken neu zu strukturieren, um kürzere Anreisewege und ausgeglichenere Leistungsklassen zu gewährleisten.
„Wir haben auf die Rückmeldungen unserer Vereine gehört“, erklärt Sportdirektor Klaus Weber. „Gerade in der untersten Spielklasse ist es wichtig, dass die Mannschaften sich auf Augenhöhe begegnen und die Spieler nicht nach jedem Auswärtsspiel erschöpft sind. Die neuen Strukturen werden das Spielniveau insgesamt heben.“
Digitalisierung im Fokus
Gleichzeitig treibt der LFV Baden die Digitalisierung des Spielbetriebs weiter voran. Ab dieser Saison sind alle Spielberichte bis spätestens 24 Stunden nach Spielende digital einzureichen. Das neue Online-Portal, das bereits in der Vorsaison erfolgreich getestet wurde, wird nun flächendeckend eingeführt.
Für viele Vereine bedeutet das eine Umstellung – aber auch eine große Erleichterung. „Früher haben wir stundenlang Formulare ausgefüllt und Faxe verschickt. Jetzt ist alles mit ein paar Klicks erledigt“, schwärmt Schriftführer Albert Müller vom TSV Bruchsal. „Das spart uns enorm viel Zeit und Nerven.“
Nachwuchs im Mittelpunkt
Besonderes Augenmerk legt der Verband in der neuen Saison auf die Nachwuchsarbeit. Mit dem Programm „Fußball für alle“ werden gezielt Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Verhältnissen gefördert. Dafür stellt der LFV Baden insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung – Mittel, die durch einen Sonderantrag beim Landessportbund Baden-Württemberg eingeworben wurden.
„Fußball darf kein Privileg sein“, betont Jugendleiterin Sabine König. „Wir wollen, dass jedes Kind in Baden die Chance hat, Fußball zu spielen – unabhängig von seiner sozialen Herkunft.“ Das Programm sieht kostenlose Mitgliedschaften, vergünstigte Ausrüstung und spezielle Trainingsangebote vor.
Große Erwartungen an die Spielzeit
Sportlich blickt die Community gespannt auf die neuen Saison. In der Verbandsliga Baden zeichnet sich ein enges Titelrennen ab: Mit dem FC Pforzheim, dem SV Waldhof II und dem Karlsruher SC II haben gleich drei Mannschaften den Aufstieg als klares Ziel ausgegeben. „Wir haben uns in der Vorbereitung gut geschlagen“, sagt Pforzheims Trainer Ralf Huber. „Wenn wir verletzungsfrei bleiben, spielen wir ganz oben mit.“
Auch in den unteren Ligen verspricht die neue Saison spannenden Sport. Viele Vereine haben die Sommerpause für gezielte Verstärkungen genutzt. Der TSV Ettlingen etwa hat gleich vier Neuzugänge verpflichtet und will damit endlich den Aufstieg in die Bezirksliga schaffen.
Das LFV Baden Magazin wird die gesamte Saison über umfassend berichten – mit Spielberichten, Interviews, Hintergrundgeschichten und aktuellen Neuigkeiten aus den Vereinen. Wir freuen uns auf ein spannendes Fußballjahr 2026/27 und wünschen allen Mannschaften eine erfolgreiche Saison!